Eine neue Krypto-Reporting-App der vier großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen EY wird Kunden bei der Steuerberichterstattung helfen, während der IRS gegen Steuerhinterziehung vorgeht.

Das multinationale Dienstleistungsunternehmen Ernst & Young hat eine Kryptosteuer-App namens EY CryptoPrep veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein vollautomatisches, webbasiertes Software-as-a-Service (SaaS)-Produkt, das Kunden bei der Einreichung von Steuererklärungen in den USA unterstützt.

EY CryptoPrep übernimmt Daten von zahlreichen Börsen und wichtigen Kryptowährungen, wie Bitcoin Profit, wendet automatisch die relevanten Steuerregeln an und füllt das Formular 8949 aus. Kunden können wählen, ob sie das Programm selbst verwenden oder es als Teil eines verwalteten Dienstes haben möchten.

Marna Ricker, Vice Chair of Tax Services von EY America, erklärte, dass die Anwendung eine direkte Antwort auf das wachsende Interesse an Kryptowährungen sei:

„Unsere Kunden halten und handeln zunehmend Krypto-Vermögenswerte, was den Bedarf nach einer innovativen Lösung für die sich entwickelnde Komplexität rund um die Einreichung von Krypto-Steuern schafft.

Kryptowährungen haben bei vielen Anwendern zu Verwirrung und Schwierigkeiten geführt, da für Händler strenge Aufzeichnungsanforderungen gelten und die Steuervorschriften in bestimmten Fällen etwas undurchsichtig sind.

Versteuerung von Bitcoin Profit Gewinnen

Die IRS geht hart gegen die

Der Antrag kommt gerade rechtzeitig, da es so aussieht, als würde die IRS gegen die Nichteinhaltung der Kryptowährungssteuer vorgehen. Im Mai dieses Jahres verschickten sie ein Statement of Work (SOW), in dem sie private Auftragnehmer um Hilfe bei der Prüfung von Steuererklärungen im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten baten.

Die IRS hat ihre Krypto-Steuerrichtlinien für 2019 nicht weiter präzisiert, außer dass US-Bürger verpflichtet sind, ihre Krypto-Währungsbestände einschließlich aller Gewinne oder Verluste offenzulegen.

Globale Steuerunsicherheit

Die USA sind nicht das einzige Land, das seine Steuergesetze noch um Kryptowährungen herum entwickelt. Anfang dieser Woche bestätigte der südkoreanische Finanzminister, dass sie in naher Zukunft eine Steuer auf Kryptowährungen einführen werden. Er sagte auch, die Regierung führe internationale Diskussionen über eine neue digitale Steuerstruktur.